Donnerstag, 7. Januar 2010

Neuseeland Weihnachten 2009















Um euch einmal die Arbeit von seitenlangem Bloglesen, wegen langer Ferien der zwei Singapurschweizer zu ersparen, halten wir uns dieses Mal relativ kurz.

Über Weihnacht/Neujahr waren wir, wie die meisten von euch ja bereits wissen im sommerlichen Neuseeland. Die ersten 6 Tage verbrachten wir auf der Nordinsel, welche uns besonders gut gefiel, denn die Vulkane und ihre Mitgesellen (Geysire, brodelnde Schlammtümpel, farbige heisse Wasserlöcher usw.) hatten für uns einen besonderen Reiz, da wir so etwas noch nie zuvor gesehen hatten. Auch über die Maori (=Ureinwohner Neuseelands berühmt durch ihre vielen Tatoos; auch auf dem Gesicht) informierten wir uns in einer sehr interessanten Anlage in Rotorua. Natürlich gingen wir auch in warmen Quellen baden, das konnten wir bei der Kälte (14°C sind nicht mehr unsere Temperaturwerte) sehr gut gebrauchen.

Mit der Fähre ging es dann am 24. Dezember auf die Südinsel, wo wir unser zweites Mietauto in Empfang nahmen. Die Fährreise, sowie die anschliessende Fahrt waren bilderbuchmässig schön!

In der verbleibenden Zeit auf der Südinsel, besuchten wir Sanddünen (Farewell Split =eines unserer persönlichen Highlights), Gletscher (schön, aber etwas dreckig und da es die ganze Zeit regnete, nur von der Ferne), wunderschöne Seen, Wasserfälle, usw…. wir fuhren durch letzte Bestände von ursprünglichem Regenwald, denn Neuseeland, das früher nur aus diesem Wald bestand wurde von den Siedlern urbar gemacht und heute sieht man fast keinen ursprünglichen Wald mehr. Dafür überall Schafe, wohin das Auge reicht! 40 Millionen (vor 30 Jahren waren es noch 80 Mio) Schafe auf ca. 4.2 Mio Einwohner…. Das Cliché stimmt also. Sogar neben der Abflugpiste auf dem Flughafen in Christchurch weiden sie! Nebst Schafen sahen wir natürlich auch viele wilde Tiere: Vögel, schwarze Schwäne, Seehunde, Albatrosse usw…. leider keinen Kiwi (= Nationaltier und auch Übername für eine/n NeuseeländerIn)

Auf der Südinsel fuhren wir viele Kilometer auf sehr kurvigen Strassen und kamen nur langsam vorwärts. Aber wir genossen die Einsamkeit, die Natur und kamen sehr erholt aus unseren Ferien zurück. Nun hat uns der Alltag langsam aber sicher wieder. Marc hat heute Abend bereits seinen dritten Arbeitstag hinter sich, während ich noch etwas mit der Wäsche kämpfe;) und mich langsam an den Gedanken gewöhne am Montag auch wieder anzufangen mit der Arbeit.

Wir hoffen ihr habt das 2010 gut gestartet und wünschen euch nur das Beste fürs neue Jahr!
p.s. Für die Geographen unter euch unsere Reiseroute: Auckland-Rotorua-Taupo-Wellington-Picton-Nelson-Franz Glacier-Queenstown-Te Anau-Dunedin-Oamaru-Christchurch.