Montag, 26. Oktober 2009

Bali - Tembok











Auch Langeweile kommt während der Badeferien in Tembok nie auf, denn es werden Kochkurse, Malkurse, Flechtkurse, Yoga und Star Gazing angeboten, wobei wir letztere zwei ausprobieren. Star Gazing ist am Abend auf dem Pool. Eine Luftmatratze wird mit Tüechli belegt und man bekommt Astronautenmusik, die die Tetrawellen des Gehirns anregen soll, so treibt man auf dem Wasser und beobachtet die Sterne, oder schläft fast ein, weil es so entspannend ist.
Danach leider ein Rohrbruch in unserem Bad und der entspannte Abend wird etwas hektisch.... nach einer Stunde erhalten wir ein anderes Zimmer zum Schlafen, am nächsten Morgen sogar eine Villa mit eigenem Huesli und Pool. So genossen wir den letzten Tag noch in vollen Zügen und sind fast etwas traurig, morgen schon so früh gehen zu müssen, denn wir haben einen langen Tag mit der Rückreise Richtung Kuta vor uns.
Eigentlich wollten wir auf den Vulkan, aber weil das zu stressig geworden wäre, genossen wir noch etwas die Villa und fuhren dann der Küste entlang, teils auf sehr einfachen Strässchen zurück nach Kuta. Wunderschöne idyllische Reise (vor allem das Nebensträsschen), die uns aber müde machte und Rahel hatte mit einer rechten Erkältung zu kämpfen.
Am Sonntagmorgen ging es dann endgültig Richtung Singapur zurück nach Hause.
Schön war es in Bali, wir werden wieder kommen.... irgendwann....

Reise in den Norden Balis










Der nächste Tag wäre eigentlich im Namen des Mount Baur Vulkans gewesen, den wir besteigen wollten, doch unser Auto oder besser gesagt dessen Batterie, machte uns einen Strich durch die Rechnung. So informierten wir unsere Vermietung, die dann irgendeinen Indonesier von Kuta Ubud toeffeln liess, (was natürlich mehr als 2 Stunden dauerte auch wenn uns am Telefon etwas von 30 Minuten erzählt wurde) und dort einen Mechaniker organisierte, der uns eine neue Batterie einbaute und sogar unsere Beule noch etwas ausbesserte. Während der ganzen Reparatur behielt er den Helm an... tja, andere Länder andere Sitten.
Dann ging’s also mit 3h Verspätung endlich los, natürlich direkt Richtung Tembok wo wir ja unser Badeferienhotel noch suchen mussten. Doch GPS-Rahel versagte nicht und wir fanden das schnuckelige Boutique Hotel nach einer herrlichen Bergfahrt mit immerhin Aussicht auf den Vulkan. Spa Village Resort ist wirklich ein Geheimtipp! Bei der Ankunft werden einem erst die Füsse gewaschen und eine kurze Rückenmassage verpasst. Das Zimmer lässt auch nichts zu wünschen übrig, der erste Abend ist unsere Badewanne als wir vom Pool zurückkommen mit Blumenblättern gefüllt. Jeden Abend gibt es etwas anderes als Aufmerksamkeit und überall wird grossen Wert auf das Detail gelegt. Das Essen ist auch fein und mit Sorgfalt angerichtet, leider wie überall in Indonesien zum Teil recht fettig.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Bali - Ubud und Umgebung











Heute ging es in Elefantenhöhlen, auf Bali gab es übrigens nie wirklich Elefanten, ein weiterer Tempel, der uns dann auch noch eine Kletterübung und für Marc die Überquerung dieser Bambusbrücke brachte. Ich musste passen, das war mir dann doch etwas zu wackelig....
Dann Fahrt zu einem weiteren Tempel, mit vielen Stufen, hätte es geregnet wären wir nicht weniger nass geworden wie in dieser unglaublichen Hitze... nach einer verdienten Pause mit Blick auf die Reisterrassen entschieden wir, ausgetempelt und verkehrsmüde ins Hotel zurückzufahren. Die Alternativroute die Routenchef Rahel vorschlug brachte uns dann sogar noch eine idyllische Fahrt uebers Land, mit man glaubt es kaum, wenig Verkehr!!! Ganz vergessen zu erwähnen habe ich folgendes. Die Balinesen haben ziemlich strikte Regeln v.a. für Frauen aber auch für Männer (s.Foto) wenn es darum geht einen Tempel zu betreten. Interessanterweise aber musste ich mich am gleichen Tag, sprich in exakt gleicher Kleidung 3 mal unterschiedlich anziehen. Einmal mit Sarong, einmal mit Sarong und Bändel und einmal ohne irgendetwas, denn ich würde ja lange Hosen tragen….. tja Religion macht selig…..

Bali - Ubud










Wie einige von euch ja bereits wissen, verbringen wir unsere Herbstferien in Bali. Ein weiteres Fleckchen Asiens, das uns sehr gefällt und so geniessen wir jeden Tag hier in vollen Zügen. Mit all den vielen Tempeln wird es uns kulturell nicht langweilig und landschaftlich hat es mit seinen Reisterrassen und Vulkanen also wirklich auch etwas zu bieten. Ausserdem sind die Menschen freundlich und auch wenn sie ab und zu versuchen die Touristen abzuzocken, was man aus ihrer Perspektive durchaus verstehen kann, sind sie grundsätzlich ehrlich.
In Bali angekommen, ging es natürlich erstmals an den Strand, wo wir bei einem ersten
Drink gemütlich den Sonnenuntergang bestaunen konnten.
Am nächsten Tag bekamen wir den Mietwagen mit dem wir nun seit drei Tagen herumkurven. Das Fahren in Bali erweist sich allerdings als sehr anstrengend, da die Strassen äusserst schmal sind, Fahrzeuge auf beiden Spuren parkiert werden, was die schon schmalen Strassen nicht gerade breiter macht.... tausende von Mopeds herumkurven, rechts und links überholen, ab und zu ein waghalsiger Tourist die Strasse überquert oder beradelt, Hunde, Hühner und kleine Kinder neben oder eben eher auf der Strasse spielen, rechts und links oft ein Graben ist, der auch ins Reisfeld abfallen kann..... ab und zu ein Toefflifahrer vor einem einen Flipflop verliert, der nächste dann anhält und ihm eben diesen aufhebt und bringt, dauernd überholt wird auch wenn auf der Gegenspur etwas entgegenkommt usw.....

So sind wir also auf Nummer sicher unterwegs und überschreiten das Tempo 50 kaum, vor allem weil dies vom Verkehr her sowieso kaum erlaubt wird.
Am ersten Tag waren wir an einem Tempel am Strand, was sehr schön war der Aussicht und Lage wegen, danach einen weiteren mit weitläufigen Garten auf dem Weg nach Ubud, wo wir noch etwas herumwanderten, bevor wir uns auf die Suche nach unserem Hotel machten. Dies fanden wir schliesslich relativ problemlos, auch wenn wir ausgerechnet 30 Meter vor dem Ziel noch ein Lieferwägelchen rammten und unsere Stossstange eine Beule davontrug. Naja zum Glück machen wir immer eine volle Versicherung beim Auto mieten.... Blechschaden ist ja immer halb so schlimm.
Dafür war dann unser Hotelzimmer umso besser. Ein Häuschen mit grossem Balkon inklusive Sofas, Esstisch und zwei Liegestühlen, von wo aus wir direkten Blick auf die Reisfelder und den Dschungel haben. Nicht zu vergessen den Pool, der an den ersten zwei Tagen praktisch privat ist, da wir die einzigen Gäste sind. Essen wird auf die Terrasse serviert also fehlt es uns an nichts. Bis auf den Stromausfall, der Marc das Duschen bei Kerzenlicht und mit kaltem Wasser etwas erschwert.....
Gestern waren wir im Monkey Forest und anschliessend in Ubud, wo wir durch die Strassen schlenderten, die so voll sind mit Souvenirläden, dass man fast nicht weiss wo einzukaufen ist. Ausserdem sind wirklich schöne Dinge zum Verkauf ausgelegt, aber bis jetzt liessen wir uns nicht verführen.

Besuch Esther Loser











Schon wieder zwei ganze Wochen ist es her, seit Esther bei uns zu Besuch war. Wir genossen die gemeinsame Zeit sehr und es gab für sie viel zu sehen in Singapur und für uns alle viel zu bequasseln. Die erste Woche hatte ich ja noch Schule und so war Esther auch einen Nachmittag auf Schulbesuch. Da wir gerade United Nation Night hatten, kam sie auch noch in den Genuss einer super Tanzshow und der Tag war etwas bunter, als gewöhnlich dank Nationalfarben oder Trachten die getragen werden.
Auch waren wir kulturell aktiv und gingen in die Esplanade ans Elvis Castello Konzert, die Idee dazu kam von Rahel und Adrian, Freunden von uns. War wirklich ein musikalischer Höchstgenuss! Was man zum vorausgehenden Essen, auf dem zwar wunderschön gelegenen Restaurant auf dem Dach der Esplanade, leider nicht sagen kann. Mozerella lässt grüssen…;)

Esther genoss alle Facetten einer Grossstadt und ist zum Schluss gekommen, obwohl es ihr super gefiel und sie es richtig geniessen konnte, dass die laute Musik in den Läden und die vielen Leute auf die Dauer sehr anstrengend sind, vom Busfahren zu schweigen:)
Aber wir können nachfühlen, so ergeht es uns jedes Mal wenn wir in die Downtown gehen, auch für uns wäre das auf die Dauer zu anstrengend.
So erholten wir uns dann gegen Ende ihrer Ferien bei uns noch auf Bintan für zwei Tage, wo wir nebst Sandflöhen und zusammenklappenden Liegestühlen:) auch noch in den Genuss eines Tropenregens kamen. Zum krönenden Abschluss gehörte dann noch eine Führung mit Michi im One Raffles Quay und anschliessendes Nachtessen (mit Nicole Somm und Philipp) am Clarke Quay. Den allerletzten Abend verbrachten wir in gemütlicher Runde zu Hause.