vor 14 Jahren
Samstag, 27. Juni 2009
Stupid lah
Fehler zu machen, ist nicht erlaubt; Wird moeglicherweise offiziell gebuesst:-) Wir haben das schon oft erfahren, sei es im privaten oder beruflichen Bereich. Die SingapurianerInnen sind Meister im Ausreden-Finden. Meist sind sie zwar "grotten schlecht" doch hauptsache man muss einen Fehler nicht zugeben. So kann es vorkommen, dass man eine Verabredung per SMS bestaetigt, die erwartete Person trotzdem nicht auftaucht. Es wird einem dann klar gemacht, dass man im Unrecht sei, da man doch ein "Gegen-SMS" erhalten habe, indem das Treffen abgesagt wurde,... . Natuerlich wurde nie solch ein SMS geschickt, aber man kann ja die Technik fuer die eigene Unzulaessigkeit verantwortlich machen. Da wird es einem jeweils gleich noch ein wenig "heisser". So kann es auch vorkommen, dass die Sekretaerin waehrend der Arbeit ein Nickerchen macht und danach ohne weiteres behaupten kann, dass sie dies und jenes leider nicht machen konnte, da sie ja sooo beschaeftigt sei. Andere Laender, andere Sitten,... :-)
Mittwoch, 24. Juni 2009
Schuljahresende


Endlich endlich sind sie da, die grossen Ferien!!! Vorher heisst es dann in einer internationalen Gemeinschaft und Schule meistens noch Abschied nehmen, womit zahlreiche Events verbunden sind.... so zum Beispiel unser Outing des European Language Departments um Chantal zu verabschieden. Marc meinte dazu nur: a bunch of chicks... (stimmt auch fast, denn wir sind bis auf einen Mann "nur" Frauen in unserem Office.)
Doch trotz Gerüchten viele Frauen gäbe böses Blut stimmt dies überhaupt nicht und soviel gelacht wie in den letzten zwei Jahren habe ich wohl noch nie! Mit all diesen spanischen guapas....
Samstag, 13. Juni 2009
Hochburg der Effizienz
Ein weiteres Label, welches Singapur anhaftet, ist dasjenige der Effizienz. Es ist in der Tat so, dass die meisten Dinge wie Kontoerfoeffnung, Ausfuellen der Steuererklaerung, etc, relativ rasch erledigt werden kann. Im Vergleich mit der Schweiz muss sich Singapur sicherlich nicht verstecken. Nun, Effizienz ist per Definition eine zielgerichtete Taetigkeit respektive das Verhaeltnis zwischen eingesetzten Mitteln und erzieltem Resultat. Haelt man sich diese Definition vor Augen, so kann man wohl nicht mehr unbedingt von Effizienz sprechen. Offensichtlich wird dies beispielsweise, wenn man Shoppen geht. Oftmals hat es mehrere Kassen, damit die Wartezeit sich in Grenzen haelt. Und meist geht es auch relativ schnell. Das Bild hinter den Kassen ist allerdings ein lustiges: wenn es vier Kassen hat, so stehen meist drei KassiererInnen hinter einer Kasse, also 12 KassiererInnen fuer vier Kassen. Betrachtet man also der Einsatz von Resourcen, so ist Singapur mitnichten als effizient zu bezeichnen:-)
Samstag, 6. Juni 2009
Unsere saubere Stadt
Singapur geniesst das Image einer sauberen Stadt. Betrachten wir den Makrokosmos so ist dies sicherlich der Fall. Dies, und das ist klar, ist aber nur moeglich, da staending irgendjemand irgendwo am putzen ist. Ansonsten wuerde die Stadt einer Muelldeponie gleichen. Gehen wir in den Mikrokosmos, so schaut die Sache etwas anders aus. SingapurianerInnen haben eine grundsaetzlich andere Definition von Sauberkeit wie Europaer. Wohnung sind oftmals dreckig. Putzfrauen und Maids "lumpleln" statt putzen. Als wir in unsere Wohnung eingezogen sind, haben wir beispielsweise (abgesehen von cm-hohen Staubschichten) alte Fotos gefunden. Aber zurueck zum Makrokosmos: Es ist doch erhellend zu beobachten, wie Bauarbeiter am Abend den Eingang zur Baustelle mit dem "Schuefeli und Beseli" putzen!! Dies macht die Strasse wohl nicht sauber, aber traegt immerhin zum Image einer sauberen Stadt bei. Und Image, inbesondere in Asien, ist alles.
Abonnieren
Posts (Atom)