Samstag, 6. Juni 2009

Unsere saubere Stadt

Singapur geniesst das Image einer sauberen Stadt. Betrachten wir den Makrokosmos so ist dies sicherlich der Fall. Dies, und das ist klar, ist aber nur moeglich, da staending irgendjemand irgendwo am putzen ist. Ansonsten wuerde die Stadt einer Muelldeponie gleichen. Gehen wir in den Mikrokosmos, so schaut die Sache etwas anders aus. SingapurianerInnen haben eine grundsaetzlich andere Definition von Sauberkeit wie Europaer. Wohnung sind oftmals dreckig. Putzfrauen und Maids "lumpleln" statt putzen. Als wir in unsere Wohnung eingezogen sind, haben wir beispielsweise (abgesehen von cm-hohen Staubschichten) alte Fotos gefunden. Aber zurueck zum Makrokosmos: Es ist doch erhellend zu beobachten, wie Bauarbeiter am Abend den Eingang zur Baustelle mit dem "Schuefeli und Beseli" putzen!! Dies macht die Strasse wohl nicht sauber, aber traegt immerhin zum Image einer sauberen Stadt bei. Und Image, inbesondere in Asien, ist alles.

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