Am letzten Sonntag stuertzten wir uns ins Getuemmel der Chinatown, um den Jahreswechsel vom Jahr der Ratte zum Jahr des Ochsen mitzuerleben. Und auch dieses Jahr ist es den Geistern nicht gelungen, Menschenopfer zu verschlingen. Denn die Chinesische Mythologie geht davon aus, dass ein hungriger Geist sich den Jahreswechsel zu Nutze macht, um Menschen zu fressen. Um dies zu verhindern (oder einfach als gute Ausrede), vertreiben die Chinesen die Geister mit Feuerwerk und laermigem Getoese. Und so war es denn auch: unglaubliche Menschenmassen, begleitet von Chinesischer Musik und Vorfuehrungen (alles auf Chinesisch) gingen dem Feuerwerk um Mitternacht voraus. Und dann der Schock: die Chinesen haben a) scheinbar eine Schweizer Kuh entfuehrt und b) die Kuh nicht vom Ochsen unterscheiden koennen.
Montag und Dienstag ist ein Feiertag und so nutzten wir den Montag, um den Chinesischen Garten zu besichtigen. Selbst nach einem Jahr gibt es in Singapur noch neue Dinge zu entdecken. Das Chinesische Neujahr sind die einzigen Festtage im Jahr, an dem eigentlich die gesamte Bevoelkerung frei hat. Sogar den Gastarbeitern wurde frei gegeben, was schon einer kleinen Sensation beikommt...
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