Letzten Samstag waren wir zu einer chinesisch-englischen Hochzeit eingeladen. Xiao meine ehemalige Chinesischlehrerin und Deutschschülerin heiratete Jake ihren langjährigen englischen Freund. Ausserdem war ich auch noch Brautjungfer (eine von dreien) und hatte während einer Stunde lang ziemlich zu tun. Als die Gäste kamen musste ich ihnen ihren Tisch zuweisen, sie zu einem Eintrag im Gästebuch ermuntern und ihre Geschenke entgegennehmen. Aber Lehrer sind ja bekanntlich „Multitasking“. Da ich ausser dem Brautpaar niemanden kannte, war das eine nicht ganz eine einfache Aufgabe….. Zum Glück stand mir Marc tatkräftig zur Seite, vor allem als es dann noch darum ging, den Blumenkindern ihre Körbchen zu verteilen und sie in einigermassen eine geradlinige Reihe stehen zu lassen. Die Hochzeitsfeier war ein Erlebnis der besonderen Art: Nach einer relativ kurzen Zeremonie, ging man Richtung Restaurant zum Apéro, wo dann nach chinesischem Brauch noch eine kurze Teezeremonie stattfand. Danach setzte man sich an die Tische zum Essen. Dummerweise konnte der Singapurer neben mir kaum Englisch. Die ersten Gäste verliessen das Fest auch schon bevor wir Dessert bekamen, denn nach dem Dessert geht man an einer chinesischen Hochzeit nach Hause. So verliessen wir die Gesellschaft also auch kurze Zeit später, denn alle „Gespänli“ an unserem Tisch machten sich, schnurstraks nach dem Dessert, auf zur Verabschiedung beim Brautpaar. So kamen wir sogar noch zu einer christlichen Zeit (23.00) Uhr nach Hause.
vor 14 Jahren
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen